Viele glauben, dass die Bildschirmzeit an Bildungseinrichtungen streng reglementiert sein sollte. Es setzt sich jedoch zunehmend die Erkenntnis durch, dass das Leben der Studierenden zunehmend digital ist. Es geht also nicht darum, die Bildschirmzeit zu verringern, sondern darum, wie sichergestellt werden kann, dass digitale Interaktionen sinnvoll sind und in einem ausgewogenen Verhältnis zu anderen Formen der Interaktion stehen.
Es ist von größter Bedeutung, Bewertungsaktivitäten zu erstellen, die widerspiegeln, womit die Schülerinnen und Schüler im Kontext ihres zunehmend digitalen Lebens konfrontiert werden. Sie bereiten Aufsätze in Google Docs vor, erstellen digitale Präsentationen, beschäftigen sich mit interaktiven Online-Tabellenblättern, produzieren Videos und vieles mehr. Auf der einen Seite sind sich Pädagogen bewusst, dass die Bildschirmzeit reduziert werden sollte. Andererseits kann es durchaus schwierig sein, Möglichkeiten für authentische Tests zu finden, bei denen sich digitale und traditionelle Medien die Waage halten.