Sicherheitsleitfaden für Zoom-Meetings

Wir freuen uns, dass Millionen Menschen überall auf der Welt Zoom Meetings nutzen, um miteinander in Verbindung zu bleiben und zusammenzuarbeiten. Ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen könnte es allerdings passieren, dass sich bei Meetings ungebetene Gäste einschleichen. Diese Seite enthält Tipps und Tools für Hosts, mit denen Sie Unterbrechungen während Ihrer Meetings verhindern oder unterbinden.

Sichere Meetings

Tipps für unterbrechungsfreie Meetings auf Zoom

Obligatorischer Meeting-Passcode

Obligatorischer Meeting-Passcode

Sie können eine zufällige Meeting-ID generieren und von Teilnehmern vor dem Beitritt zusätzlich die Angabe eines Passcodes verlangen. Diese Zugangsdaten können Sie im Vorhinein privat mit ihnen teilen. Diese Funktion ist für Benutzer der kostenlosen Version standardmäßig aktiviert.

Keine Links, IDs oder Passcodes in öffentlichen Foren

Keine Links, IDs oder Passcodes in öffentlichen Foren

Sind die Zugangsdaten für Ihre Meetings öffentlich zugänglich, kann das unerwünschte Folgen haben. Wenn beispielsweise jemand Ihren privaten Meeting-Link in den sozialen Medien teilt oder die eigenen Zugangsdaten für ein virtuelles Klassenzimmer weitergibt, kann potenziell jeder Ihren Meetings beitreten.

Keine Meetings mit Ihrer persönlichen Meeting-ID (PMI)

Keine Meetings mit Ihrer persönlichen Meeting-ID (PMI)

Ihre persönliche Meeting-ID ist ähnlich wie ein kontinuierliches Meeting. Es gilt also zu verhindern, dass Außenstehende nach Abschluss eines Meetings in Ihre virtuelle Umgebung eindringen. Daher sollten Sie statt Ihrer PMI immer eine zufällig generierte Meeting-ID verwenden und mit anderen teilen.

Die richtige Zoom-Lösung für Ihre Anforderungen

Die richtige Zoom-Lösung für Ihre Anforderungen

Vielleicht möchten Sie mit Zoom ein virtuelles Event veranstalten, das Sie öffentlich beworben haben. Wenn an Ihren Veranstaltungen also unbekannte Personen teilnehmen, sollten Sie Zoom Webinars oder Zoom Events dafür verwenden. Diese Produkte wurden speziell für digitale Events entwickelt.

Sie können Ihre Meetings schützen durch Meeting-Passcodes, Warteräume oder die Option „Nur berechtigte Benutzer können an Meetings teilnehmen“. Mit diesen Optionen stärken Sie die Sicherheit und den Datenschutz Ihrer Meetings und verhindern, dass ungebetene Gäste daran teilnehmen. Wenn keine Sicherheitsoption aktiviert ist, schützt Zoom alle Meetings automatisch mit einem Warteraum.

Wenn Teilnehmer einem Meeting beitreten

Wenn Teilnehmer einem Meeting beitreten

  • Warteraum aktivieren: Ist Ihr Warteraum aktiviert, können Sie herausfinden, wer Ihrer Zoom-Sitzung beitreten möchte, und unerwünschten Gästen den Eintritt verwehren. Wenn Sie in Ihren Einstellungen „Beitritt vor Host“ deaktivieren, werden Ihre Gäste automatisch in einem Warteraum empfangen. Dort warten sie dann, bis das Meeting beginnt. Meeting-Hosts können die Warteraum-Einstellungen individuell anpassen und sogar die Nachricht personalisieren, die Teilnehmer dort sehen. In dieser Begrüßungsnachricht können Sie ein paar Informationen zu dem Meeting teilen, damit Ihre Teilnehmer wissen, dass sie am richtigen Ort sind. Sie könnten im Warteraum auch Regeln oder eine Orientierungshilfe für Ihre Veranstaltung veröffentlichen, zum Beispiel Informationen dazu, wer daran teilnehmen darf oder sollte.
  • Nur angemeldete Benutzer dürfen teilnehmen: Wenn ein Meeting-Teilnehmer versucht, sich mit einer anderen E-Mail-Adresse anzumelden als der, mit der er eingeladen wurde, erhält er die Meldung „Dieses Meeting ist nur für autorisierte Teilnehmer vorgesehen“. Sie sollten diese Funktion aktivieren, wenn Sie selbst kontrollieren möchten, wer an der Veranstaltung teilnehmen darf, zum Beispiel Mitschüler oder Kollegen.
Im Falle einer Unterbrechung

Im Falle einer Unterbrechung

  • Teilnehmeraktivitäten aussetzen: Hosts und Co-Hosts können das Meeting pausieren, um störende Teilnehmer zu entfernen und zu melden und um weiteren Störungen vorzubeugen. Klicken Sie auf das Symbol für Ihre Host-Tools und wählen Sie „Teilnehmeraktivität aussetzen“, um Video, Audio, Meeting-Chat, Anmerkungen, Bildschirmfreigabe und Aufzeichnungen vorübergehend zu pausieren und Breakout-Räume zu schließen. Später können Sie das Meeting fortsetzen, indem Sie die einzelnen Funktionen wieder aktivieren.
  • Unerwünschte oder störende Teilnehmer entfernen: Über das Sicherheitssymbol oder das Teilnehmer-Menü können Sie Personen aus Ihrem Meeting entfernen. Wenn Sie im Teilnehmer-Menü mit der Maus über den Namen eines Teilnehmers fahren, werden Ihnen mehrere Aktionen angezeigt, darunter „Entfernen“. Klicken Sie auf diese Option, um einen Teilnehmer aus einem Meeting auszuschließen. Wenn Sie einen Teilnehmer ausschließen, kann diese Person dem Meeting danach nicht erneut beitreten. Falls Sie aus Versehen den falschen Teilnehmer ausgeschlossen haben, können Sie Ihre Einstellungen so konfigurieren, dass Sie entfernten Teilnehmern den erneuten Beitritt erlauben.
  • Einen Benutzer melden: Hosts und Teilnehmer können Benutzer an das Trust & Safety-Team von Zoom melden, das eine Untersuchung auf potenziellen Plattformmissbrauch unternimmt und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreift. Diese Funktion ist für Benutzer der kostenlosen Version standardmäßig aktiviert.
  • Strafverfolgungsbehörden kontaktieren: Wenn Sie oder einer Ihrer Mitmenschen sich in unmittelbarer Gefahr befinden, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle zu wenden. Sie können die Beamten auf unseren Leitfaden für Behördenanfragen verweisen, in dem sie Informationen darüber erhalten, wie sie Daten von Zoom anfordern können.
Bei einem laufenden Meeting

Bei einem laufenden Meeting

  • Meetings sperren: Die Haustür abzuschließen, ist nie verkehrt – selbst wenn Sie zu Hause sind. Wenn Sie ein bereits gestartetes Zoom-Meeting sperren, können keine neuen Teilnehmer beitreten, sogar wenn sie über die richtige Meeting-ID mit entsprechendem Passcode verfügen.
  • Bildschirmfreigabe kontrollieren: Während einer öffentlich zugänglichen Sitzung sollten Sie vermeiden, dass jemand unerwünschte Inhalte mit der Gruppe teilt. Zu diesem Zweck können Sie die Bildschirmfreigabe einschränken, sodass Sie die einzige Person sind, die ihren Bildschirm freigeben darf. Diese Einstellung können Sie vor und während des Meetings über die Host-Bedienelemente vornehmen. Für Benutzer der kostenlosen Version ist diese Funktion standardmäßig aktiviert. Falls Sie die Bildschirmfreigabe deaktivieren, wird automatisch auch die Whiteboard-Funktion deaktiviert.
  • Videos deaktivieren: Hosts können die Kameras von Teilnehmern deaktivieren. Dadurch lassen sich ablenkende, anstößige oder andere unerwünschte Bilder leicht blockieren.
  • Teilnehmer stummschalten: Hosts können die Stummschaltung einzelner oder aller Teilnehmer gleichzeitig aktivieren oder deaktivieren. Dadurch lassen sich ablenkende, anstößige oder andere unerwünschte Geräusche von Teilnehmern blockieren. Um den allgemeinen Lärmpegel in großen Meetings zu kontrollieren, können Sie In Ihren Einstellungen außerdem „Bei Beitritt stummschalten“ aktivieren.
  • Dateiübertragung deaktivieren: Normalerweise können Teilnehmer Dateien direkt im Meeting-Chat mit anderen teilen. Deaktivieren Sie diese Funktion, damit der Chat nicht mit unerwünschten Bildern, GIFs, Memes und anderen Inhalten überschwemmt wird.
  • Anmerkungen deaktivieren: Mit der Funktion „Anmerkungen“ können Sie und Ihre Meeting-Teilnehmer während der Bildschirmfreigabe Notizen und Markierungen auf geteilten Inhalten vornehmen. Sie können diese Funktion in Ihren Zoom-Einstellungen aber auch deaktivieren, um zu vermeiden, dass kreuz und quer über den ganzen Bildschirm geschrieben wird.
  • Private Chats deaktivieren: Im Meeting-Chat von Zoom können Teilnehmer Nachrichten entweder an die gesamte Gruppe oder privat an einzelne Personen schicken. Sie können die Chat-Nutzung der Teilnehmer während eines Meetings einschränken, um Ablenkungen zu vermeiden. Klicken Sie dafür in den Meeting-Bedienelementen zunächst auf „Chat“. Klicken Sie dann unten im Fenster des Meeting-Chats auf die drei Punkte. Dort können Sie einstellen, wer während Ihres Meetings mit wem chatten darf.
  • Aufzeichnung kontrollieren: Sie können Teilnehmern erlauben, eine lokal gespeicherte Aufzeichnung des jeweiligen Meetings zu starten und zu beenden. Teilnehmer können keine Cloud-Aufzeichnungen starten.
  • Wasserzeichen hinzufügen: Wenn Sie Ihren Bildschirm während eines Meetings freigeben möchten, ohne dass Teilnehmer das Bild aufzeichnen und teilen können sollen, aktivieren Sie die Funktion „Wasserzeichen“. Bei dieser Funktion wird der freigegebene Inhalt mit einem Bild überlagert, das aus der E-Mail-Adresse des Meeting-Teilnehmers besteht, der sich die Bildschirmfreigabe ansieht. Sie können auch ein Audio-Wasserzeichen hinzufügen, das die Informationen eines Teilnehmers in das Audio einbettet, wenn er während eines Meetings aufzeichnet.
Trust Center
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Verantwortungsvolles Zoomen

Sicherheit spielt für uns hier bei Zoom eine große Rolle und daher wird dieser Aspekt natürlich auch alle unsere zukünftigen Produktupdates beeinflussen.
Benutzer sollen unserer Plattform vertrauen können – mit ihren Online-Interaktionen, ihren geschäftlichen Transaktionen und ihren Informationen.

 

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