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4 Prognosen für die Arbeitswelt im Jahr 2023

Wir sehen uns die Trends und Prognosen der Arbeitswelt für das Jahr 2023 an und sprechen unter anderem über hybride Erlebnisse, Arbeitsplätze, Informationsgewinnung aus Meetings, KI und das Metaversum.
6 Minute Lesezeit

Aktualisiert am June 17, 2024

Veröffentlicht am January 20, 2023

4 Predictions For Work In 2023

Prognosen für die Zukunft der Arbeit

Im letzten Jahr haben ein paar von bei Zoom im Büro des CIO über die Bedeutung von Dingen wie Gesamterfahrung, Weiterbildung, auf KI basierender Meeting-Übersetzung und -Transkription, branchenweiter Innovation und mehr geschrieben. Viel davon wird sich weiterhin bewahrheiten, da flexible Arbeitsumgebungen geläufiger werden:

  • Unternehmen werden die Mitarbeiter- und Kundenerfahrung zu einem Gesamterlebnis verbinden. Denn schließlich sorgen zufriedene Mitarbeiter für zufriedene Kunden.
  • Es wird weiterhin mehr in Weiterbildung investiert, um sicherzugehen, dass Talente nach der Einstellung und Bindung über die notwendigen Tools verfügen, mit denen sie in jedem Arbeitsstil erfolgreich sind.
  • Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen spielen eine wichtigere Rolle, da Arbeitsprozesse digital ablaufen und die Tools immer mehr in unseren Alltag integriert werden.
  • Viele Branchen setzen Technologie ein, um neu zu definieren, wie Leistungen umgesetzt werden – das gilt unter anderem für das Gesundheitswesen, Behörden und Finanzdienstleister.

In der Zukunft wird der Fokus darauf liegen, unabhängig vom physischen Standort bessere Arten der Zusammenarbeit zu ermöglichen. Eine effiziente Verbindung ist dabei unerlässlich.

1. Unternehmen werden ein hybrides Modell implementieren

„Hybrid“ ist bereits seit einiger Zeit DAS Schlagwort. Unternehmen sind seit Jahren dabei, Arbeitsumfelder, Events und alles Mögliche hybrid zu gestalten – doch dabei haben wir nur an der Oberfläche der möglichen hybriden Optionen gekratzt.

Um ein wirklich hybrides Erlebnis zu schaffen, müssen die Elemente von virtuellen und Präsenzveranstaltungen miteinander mehr in Einklang gebracht werden. Und das bedeutet: nahtlose Kommunikation und Zusammenarbeit von Remote-Mitarbeitern und Teams vor Ort.

Wie können wir also weiter dafür sorgen, dass „hybrid“ zu einer Realität statt zu einem inhaltsleeren Wort wird?

Der erste Schritt dabei ist, die komplette Unterstützung der Führungsetage zu gewinnen, um ein wirklich hybrides Modell zu entwickeln. Am Anfang steht dann, den Mitarbeitern einen überzeugenden Grund zu liefern, überhaupt ins Büro zu kommen. Außerdem müssen Technologie und Tools bereitgestellt werden, damit die Teams nicht nur von überall aus arbeiten können, sondern abhängig von ihrer jeweiligen Rolle dies mit Erfolg tun können. 

Daran anschließend muss der Proximity Bias, die Bevorzugung durch räumliche Nähe, erkannt und beseitigt werden. Es ist das Jahr 2023. Mitarbeiter, die entweder vor Ort, remote, oder hybrid arbeiten, müssen die gleichen Wachstumschancen haben.

2. Arbeitsplätze für Digital Natives werden zur Norm

Es ist weiterhin wichtig, die besten Leute einzustellen, doch was machen Unternehmen, um die passenden Kandidaten anzuziehen? Die Eigenschaften, auf die wir bei der Einstellung Wert legen, unterscheiden sich ziemlich von dem, was wir bei Kandidaten noch vor wenigen Jahren gesucht haben. Das Problem dabei ist, dass wir unsere Arbeitsplätze nicht für Digital Natives gestalten.

Die Skills zum Arbeiten in einem hybriden Umfeld haben viele Teammitglieder erst innerhalb der letzten paar Jahre erlernt. Gen Z und jüngere Millennials sind mit diesen Kenntnissen aufgewachsen. Sie können sich mit wenigen Anweisungen in Remote- und hybriden Umgebungen zurechtfinden. Doch wir müssen aufholen, um Talente der Gen Z anzuziehen, die ganz andere Erwartungen an technische Gegebenheiten haben.

Wie stellen wir Digital Natives also die passende Technologie zur Verfügung?> Ein Transponder zum Öffnen von Türen oder für den Zugang zu Arbeitsplätzen reicht da nicht. Dinge wie Spracherkennung, sofortiges und nahtloses kollaboratives Arbeiten von (wirklich) überall aus und kontaktlose Arbeitsabläufe gehören zur Norm.

Doch Unternehmen müssen auch für die Weiterbildung der Mitarbeiter sorgen, die nicht Digital Natives sind, um so die gewünschte Arbeitsweise zu ermöglichen und – noch wichtiger – ein inklusiveres kollaboratives Arbeiten zu schaffen.

3. Informationsgewinnung aus Meetings führt zu umsetzbaren Erkenntnissen

Wie kann die Technologie uns niedere Tätigkeiten abnehmen? Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden von Jahr zu Jahr besser. Es wird Zeit, diese Lösungen einzusetzen und dadurch einen Mehrwert zu schaffen. Smarte Unternehmen schalten mit KI einen Gang hoch, und wir gehen davon aus, dass viele folgen werden.

Dabei geht es nicht nur darum, automatisch den Sprecher in einem Meeting anzuzeigen. Wir sprechen auch von Informationsgewinnung aus Gesprächen, wodurch unter anderem umsetzbare Erkenntnisse aus Interaktionen mit Kunden gewonnen werden, Protokollarbeit unterstützt wird und die Produktivität steigen kann. Sie werden überrascht sein, wie viel Zeit das in einem durchschnittlichen Arbeitstag einsparen kann, was dann zu mehr Produktivität führt. Denken Sie darüber nach: Wie können zusätzliche Zeit oder Ressourcen wichtigen Aufgaben wie der Entwicklung neuer Produkte oder einer besseren Unterstützung Ihrer Kunden zugute kommen?

4. Der Arbeitsplatz der Träume wird zur Realität 

Jedes Jahr landet diese Aufgabe im Ordner mit den Änderungsvorschlägen – doch dieses Mal meinen wir es ernst! Wir brauchen bessere Räume für moderne Teams. Traditionelle Konferenzräume sind nicht mehr zeitgemäß. Es müssen bessere Räumlichkeiten für Meetings geschaffen werden.

Stellen Sie sich kurz vor, dass Sie beim nächsten Meeting nicht in einem gläsernen Konferenzraum an einem großen Tisch sitzen, auf einen einzigen Bildschirm mit einer einzigen Kamera blicken und sich weit vorbeugen müssen, um in ein Mikro zu sprechen, dessen Position sie nur erahnen können.

Clevere Unternehmen haben ein Interesse dran, dass ihre Teams ein anderes Erlebnis haben: Sie sollen kollaborativ arbeiten können, ohne darüber nachdenken zu müssen, ob die Technik diesmal mitspielt. Wenn Sie moderne, smarte Set-ups mit One-Touch-Start, digitalen Whiteboards und intelligenten Kamerasystemen ausstatten, durch die Remote-Teilnehmer automatisch die beste Sicht haben, und nicht auf zugewiesene Plätze bestehen, haben Sie schon einen Großteil des Weges geschafft. 

Andere Bereiche, in denen Änderungen stattfinden können

Auch mit diesen Trends beschäftigen sich unsere Kunden:

Spontane Momente ermöglichen

Unser Leben spielt sich zwischen unseren virtuellen Meetings ab. Wie kann es da zu spontanen Momenten oder zufälligen Gesprächen kommen? Steve Jobs war der Meinung, dass positive Zufallstreffen wichtig sind – und dass sie arrangiert werden können. Viele Führungskräfte schließen sich dieser Idee auf ihrem Weg zu neuen Quellen der Innovation in einer hybriden Welt an. Anfang 2023 erscheint Zoom Spots, eine Art virtueller Coworking-Ort, mit der die Idee umgesetzt werden kann. Zoom Spots ermöglicht es, „Seite an Seite“ mit Kollegen zu arbeiten und abseits der geplanten Meetings lockere Unterhaltungen mit Video zu führen.

Das Metaversum

Ah, das Metaversum. Die virtuelle Realität ist bereits in Teile unseres Lebens eingedrungen, doch das Metaversum als Konzept – eine digitale Welt parallel zu unserer physischen Welt – ist noch nicht ganz angekommen. Doch es ist bereits zu erahnen. Wir können weitere Metaversum-Innovationen von führenden Tech-Unternehmen erwarten. Außerdem vermute ich, dass eine neue Welle von Disruptoren den Markt betreten wird, da wir alle uns eine bessere Kommunikation wünschen – untereinander und mit der Welt, die uns umgibt.

Inhaltlich gehören dazu mehr Anwendungsfälle für spezialisierte Schulungen und sogar für immersive digitale Räume, unter anderem bei Dating-Apps und in den sozialen Medien. Für mich ist das eine Möglichkeit, diese Erfahrungen auszuweiten, indem wir unsere Stimme oder Persönlichkeit in digitale Profile einbringen. 

Hardware

Die Hardware, die wir heute nutzen, gleicht im Grunde genommen den Geräten, mit denen wir vor drei Jahren das Büro verlassen haben. Monitore, Laptops, Tastaturen: Das alles funktioniert seit 25 Jahren bereits auf die gleiche Weise. Monitore sollten über eingebaute Kameras verfügen und sich auch als Teleprompter nutzen lassen.

Erfolg in jeder wirtschaftlichen Umgebung

Die besten Führungskräfte, insbesondere moderne CIOs, planen nicht für die Gegenwart – sie handeln stattdessen, damit sie unabhängig vom wirtschaftlichen Klima Werte und langfristiges Wachstum für ihre Unternehmen schaffen können. 

Wir haben vor Kurzem in einer wichtigen Sitzung über Tipps zu Abläufen, technologische Best Practices und praxisnahe Einblicke für ein gesteigertes Wachstum bei weniger Ressourcen gesprochen. Sehen Sie sich den kürzlich stattgefundenen Work Transformation Summit auf Abruf an, um von verschiedenen Führungskräften der Branche zu erfahren, wie sie durch Technologie unsichere Zeiten überstehen, und wie Sie Ihre Belegschaft und Kunden besser unterstützen können.

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