„Weil sie die Kontrolle über ihre Situation haben und Beruf und Privatleben besser vereinbaren können, sind Mitarbeiter bei der Arbeit zufriedener und produktiver“, so eine der befragten Führungskräfte.
Laut der befragten Führungskräfte hat Flexibilität am Arbeitsplatz eine überwiegend positive Ausstrahlungskraft. Die Ergebnisse der Umfrage von Morning Consult zeigen, dass die Auswirkungen von Hybrid- und Fernarbeit von Führungskräften als eher positiv als negativ wahrgenommen werden, insbesondere im Hinblick auf die Mitarbeiterzufriedenheit und die Qualität der Arbeitsbeziehungen.
71 % glauben, dass sich hybride Arbeitsformen und Fernarbeit positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit auswirken, 58 % auf die Mitarbeiterbindung, 57 % auf die unternehmensweite Kommunikation und 52 % auf die Stärkung der Beziehungen von Teams.

Tatsächlich war ein häufiger Tenor der Umfrage, dass die Fern- und Hybridarbeit die Beziehungen zu Mitarbeitern und die Qualität dieser Beziehungen größtenteils verbessert oder nicht beeinflusst hat. 34 % fühlen sich aufgrund von Fernarbeit stärker mit direkten Mitarbeitern verbunden, während 51 % in keinerlei Hinsicht Auswirkungen wahrnehmen.

Ähnliches ließ sich in Bezug auf die Qualität der Beziehungen erkennen. 31 % sind der Meinung, dass Fernarbeit die Qualität der Beziehungen zu ihren direkten Mitarbeitern verbessert hat, und 54 % sehen keinerlei Veränderung bei der Qualität, wohingegen 31 % denken, dass Fernarbeit die Beziehungen zur Unternehmensführung verbessert hat, und 55 % keinerlei Verbesserung bei der Qualität feststellen.

Es ist wenig überraschend, dass diese Führungskräfte mehr Vorteile bei der Fern- und Hybrid-Arbeit als bei der reinen Büroarbeit sehen. Auf die Frage nach den möglichen Vorteilen der einzelnen Arbeitsumgebungen antworteten 35 % der befragten Führungskräfte mit „Keine der genannten“ für Präsenzarbeit, 13 % für die hybride Arbeit und 17 % für die vollständige Fernarbeit. Zu den wichtigsten Vorteilen der hybriden Arbeitsform gehören die größere Flexibilität für die Mitarbeiter (57 %), die bessere Mitarbeiterbindung (57 %), die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (56 %) und die höhere Produktivität (53 %).

Ebenso wurden bei der Präsenzarbeit im Büro mehr Herausforderungen identifiziert als bei Hybrid- und Fernarbeit. Auf die Frage nach den möglichen Herausforderungen der einzelnen Arbeitsumgebungen antworteten 18 % der befragten Führungskräfte mit „Keine der genannten“ für die Büroarbeit im Vergleich zu 41 % für die Hybridarbeit und 27 % für die Fernarbeit. Als wichtigste Herausforderungen bei der Büroarbeit wurden ein erhöhtes Gesundheitsrisiko (59 %), negative Umwelteinflüsse (55 %) und höhere Geschäftsausgaben (52 %) genannt.
