Was ist ein CDN eigentlich genau? Einfach ausgedrückt sind CDNs (Content Delivery Networks) Netzwerke, über die Inhalte mit größerer Geschwindigkeit und Reichweite online bereitgestellt werden können. Sie bestehen normalerweise aus regional verteilten Servern, die gestreamte Inhalte räumlich, in Relation zu den Endbenutzern, verbreiten. Stellen Sie es sich so vor: Wenn Sie sich noch daran erinnern, wie viel Geduld es in den Anfangszeiten des Videostreamings erforderte, eine ganze Staffel Ihrer Lieblingsserie am Stück zu sehen, wissen Sie, welchen Unterschied ein CDN machen kann.
Bei Enterprise Content Delivery Networks (eCDNs) wird mithilfe von Technologien wie Multicasting, Caching und Peer-to-Peer-Weiterleitung die Bandbreitennutzung in Unternehmen optimiert, um One-to-many-Veranstaltungen mit einem Sender und vielen Empfängern zu streamen. Solche Events (wie z. B. Town Hall Meetings oder Mitarbeiterversammlungen) sind berüchtigte Bandbreitenfresser, da bei ihnen gleichzeitig zahlreiche identische Medienstreams an entfernte Büros und oftmals Tausende Endbenutzer übertragen werden. So kam es, dass eCDN-Lösungen in den letzten Jahren bei vielen Unternehmen zum festen Bestandteil der Netzwerkumgebung geworden sind.