Bildung

WHU – Otto Beisheim School of Management stellt mit Zoom die Weichen für eine zukunftsfähige Lehre

Auch in der Lehre werden state-of-the-art Online- und Hybrid-Formate effektiv eingesetzt – Studierende weltweit freuen sich über die zunehmenden Möglichkeiten, auch über geografische Grenzen hinweg teilhaben zu können. In diesem Wissen und mit ihrer zukunftsweisenden Haltung hat sich die WHU – Otto Beisheim School of Management, deren Grundstein im März 1984 in Koblenz gelegt wurde, entsprechend ausgerichtet und nutzt die strategische Möglichkeit nun auch digitale Studiengänge auszubauen und anzubieten. 

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Aktualisiert am June 10, 2022

Veröffentlicht am June 09, 2022

Otto Beisheim School of Management stellt mit Zoom die Weichen für eine zukunftsfähige Lehre
Zoom
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In dem Zuge hat die WHU als zentrales Tool Zoom implementiert, mit der die Mitarbeitenden wie die Studierenden und Lehrenden ortsunabhängig gut und effizient unterrichten, lernen und  zusammenarbeiten können: “Wir haben mittlerweile verstanden, dass Präsenzveranstaltungen Remote-Seminaren nicht unbedingt immer überlegen sein müssen. 

Vielmehr geht es darum, verschiedene on- und offline Formate sinnvoll zu kombinieren und so neue Möglichkeiten zu schaffen: für die Studierenden, die Lehrenden und das Bildungswesen insgesamt. Denn durch solche Formate werden viele Themen wie die Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf einfacher, die Lehre in jeder Hinsicht vielfältiger, weil Dozenten aus anderen Regionen und Länder einbezogen werden können und geografische Entfernungen für niemanden mehr eine Hürde darstellen müssen” sagt Prof. Dr. Jane Lê und ergänzt: „Wir haben vor kurzem bei uns an der WHU bereits einen Online-MBA-Studiengang gestartet, der beinahe ausschließlich digital stattfindet und das funktioniert wunderbar.”

Das klassische deutsche Bildungswesen hole in Sachen Digitalisierung auf – aber viel zu langsam. Noch immer reagieren wir zu oft, anstatt strategische Chancen proaktiv zu nutzen, ordnet WHU-Professorin Jane Lê die Situation insgesamt ein. 

Der Aufholbedarf liegt auf der Hand – es geht nicht nur um die Anschaffung von Geräten. Vielmehr braucht es das Wissen um den Bedarf der Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden und davon abgeleitet einen Plan für die nötige Software, damit die Hardware auch wirklich sinnvoll eingesetzt werden kann. Schaut man genauer hin, ist wie überall zu erkennen, dass es nicht die eine Lösung für alle gibt, sind die persönlichen Präferenzen doch so individuell wie die Vielzahl an Menschen, die in einem universitären Geflecht wie der WHU beteiligt sind. Das schöne an digitalen Tools ist ja, dass sie sich ergänzend einsetzen lassen, sie die Möglichkeiten erweitern und die Lehre verbessern, was einen großer strategischen Mehrwert bringt, sagt Jane Lê und ergänzt: “Wir können beispielsweise DozentInnen von überall auf der Welt schnell und unkompliziert per Videoanruf in den Hörsaal holen und unseren StudentInnen auf diese Weise Werkzeuge zeigen, die im späteren Berufsleben essentiell sind.”

Geringe Hürden durch einfache und intuitive Nutzung

Möchte man Tools in die Fläche bringen, müssen sie sicher und vor allem einfach und intuitiv nutzbar sein, sonst leidet die Akzeptanz. Dazu muss eine Software einen Mehrwert bringen, ohne Kosten und Aufwand zu stark zu erhöhen. Damit Menschen sich selbst ein Bild von dem Mehrwert von Zoom machen können, gibt es Demos und ausführliche Beratungen für Firmen, Institutionen und öffentlich-rechtliche Träger sowie die Möglichkeit zur kostenlosen Nutzung durch Privatpersonen. 

“Digitale Tools bergen Chancen und damit verbunden Flexibilität für die Zukunft der Hochschulbildung”, sagt Jane Lê. Es gibt gute Möglichkeiten hybride und digitale Formate in pädagogisch wertvoller Art und Weise umzusetzen. Insgesamt geht es vor allem in Deutschland darum, bei der Digitalisierung der Hochschul- und Arbeitswelt den Anschluss nicht zu verpassen. Länder wie Holland oder Schweden sind  in Sachen Digitalisierung bereits viel weiter. Das greift unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit an und bringt die Gefahr, dass Deutschland weiter in den Rückstand gerät. Es gilt, die Digitalisierung der Hochschullandschaft voranzutreiben, bei allem was anliegt zu priorisieren und Tools einzuführen, die die Lehre für alle effizient, qualitativ hochwertig und zukunftsfest macht.

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